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Modell der Fleute ‚Vrouwtje van Stavoren‘

Die Vrouwtje van Stavoren war ein Straßenfahrer: Eine Fleute, die für die Küstenfahrt in Süd-Europa ausgestattet worden war. Sie hatte relativ wenig Kanonen an Bord und wird vor allem französischen Wein transportiert haben.

Die Vrouwtje van Stavoren wurde 1659 in Friesland gebaut. Sie war 35 Meter lang und 7 Meter breit. Das Schiff war eine Fleute. Diese Art Frachtschiff wurde in Hoorn entwickelt und sorgte im Schiffsbau und in der Ökonomie für einen Umbruch. Es waren schnelle Segler, einfach und schnell zu beladen und sie konnten mit einer kleinen Besatzung gesegelt werden. Ein großer Vorteil war auch, dass die Baukosten im Vergleich zu anderen Spiegelschiffen recht niedrig waren. Die Bewaffnung war leicht. Das ist untypisch für einen Straßenfahrer. Möglicherweise ging die Reise nicht weiter als bis nach Frankreich. Auf dem Mittelmeer wimmelte es von Seeräubern, darum war dort eine schwere Bewaffnung nötig. Die Ausfuhr von französischen Weinen lag teilweise in den Händen der Niederländer. Händler in den Niederlanden kauften die Weine ein und verkauften sie in alle europäischen Länder. Auch der Transport der Weine geschah durch die niederländischen Schiffe.

Von der Vrouwtje van Stavoren gibt es keine Abbildung. Ein vergleichbares Schiff ist die Spaensvaerder, gezeichnet von Reinier Nooms. Vorne, auf dem Bugspriet sitzend, arbeitet ein Matrose am Tauwerk und an der Blockrolle. Die Segel des Schiffes sind gehisst. Der Ostwind für das Ausfahren lässt noch auf sich warten.

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