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Die Geldkiste der Waisenbrunnen

Eine Geldkiste aus Metall mit den Maßen von 72 x 38,5 x 42 cm. Es ist die Kiste, in der die Erlöse aus dem Verkauf des eisenhaltigen Wassers aufbewahrt wurde. Das Wasser wurde an die Seeschiffe auf der Reede von Texel verkauft. Im Museum Kaap Skil steht die Kiste in einer der Kammern beim Modell der Reede von Texel.

Die Geldkiste ist nicht nur schön anzuschauen, sie symbolisiert auch verschiedene Geschichten. Der Verdienst aus den Waisenbrunnen wurde darin aufbewahrt. Die Einkünfte aus dem Verkauf des Wassers waren für das Waisenhaus lebenswichtig. Andererseits waren die Seeleute auch nicht umsonst bereit, Geld für das Wasser aus den Brunnen zu bezahlen. Das eisenhaltige Wasser war lange haltbar, eine wichtige Eigenschaft auf langen Seereisen. Die Waisenbrunnen wurden von Anfang des siebzehnten Jahrhunderts bis etwa 1800 genutzt. Sie brachten jährlich ein paar hundert Gulden für das Waisenhaus ein. Der Wasserhandel war auch eine Einkommensquelle für andere Insulaner. Der Transport der Fässer zu den Seeschiffen musste schließlich auch bezahlt werden. Es wurde viele Male hin und her gefahren von den Brunnen, über den Skilsloot zur Reede von Texel: Ein Schiff, das in den Fernen Osten fuhr, bunkerte bis zu 8000 Liter Wasser, um bis zum Kap der Guten Hoffnung ausreichend Trinkwasser zu haben.

Der Wassertransport ist auf dem Modell im Keller des Hauptgebäudes von Kaap Skil zu sehen: Auf dem ‚Skilsloot‘ fahren kleine Schiffe mit Wasserfässern in Richtung der großen Segelschiffe auf der Reede.

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