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MUSEUMSGEBÄUDE KAAP SKIL

Das neue Museumsgebäude von Kaap Skil ist ein Erlebnis, das aus einem Museumsbesuch mehr als etwas besonders macht.

2012 wurde das neue Museumsgebäude von Kaap Skil eröffnet. Es wurde von den Mecanoo Architekten aus Delft entworfen. Das Gebäude hat vier miteinander verbundene, spielerische Spitzdächer, die im Rhythmus der Dächer des Dorfes aufgehen und die vom Meer aus gesehen scheinbar wie Wellen über den Deich hinaus schauen. Der hölzerne Giebel von Kaap Skil illustriert die jahrhundertealte Tradition der Wiederverwendung. Die vertikalen Lamellen sind aus den gesägten harthölzernen Dammwänden des Noord-Hollands-Kanaal gefertigt und bekommen so, wie auch die angespülten Sammlungsstücke im Museum, ein zweites Leben.

DIE REEDE VON TEXEL

Anker auswerfen, Segel reffen. Hier auf der Reede hinter Texel liegen wir geschützt gegen den Westwind.

Die Reede von Texel war im Goldenen 17. Jahrhundert weltweit der wichtigste Ankerplatz. Die reich beladenen Schiffe von und nach Amsterdam ankerten vor der Abfahrt und bei der Rückkehr hinter der Insel. Es gab dort ein prächtiges Schauspiel mit Masten und Segeln, Geräusche von knarrendem Holz und klatschenden Wellen. Das Goldene Jahrhundert der Niederlande spiegelte sich auf der Reede von Texel. Jetzt sehen Sie es in Kaap Skil.

ARCHÄOLOGIE UNTER WASSER

Ein Weststurm, ein losgerissener Anker. Auf der Reede von Texel herrscht Panik. Eine Schiffskatastrophe nimmt ihren Lauf.

Der Meeresboden rund um Texel ist mit Schiffswracks übersät. Nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass hier tagtäglich hunderte Schiffe lagen und vorbei zogen. Viele Wracks liegen tief unter dem Sand und kommen vielleicht nie wieder zum Vorschein. Aber es gibt auch Wracks, die knapp aus dem Sand hervor schauen. Wer darauf taucht und was dort gefunden wurde erzählen sie selber in Kaap Skil.

STRANDGUTSAMMLER

Kräftiger Wind oder besser noch ein guter Sturm zieht die Strandgutsammler (Jutter) an den Strand.

Strandgutsammeln (jutten) ist schon eine jahrhundertealte Tradition. Früher gingen die Bewohner der Insel für angespültes Holz an den Strand. Davon bauten sie sich einen Schuppen oder heizten damit ihre Öfen. Jetzt, da nicht mehr so viel Holz angespült wird, könnte man meinen, dass es auch nichts zu sammeln gibt. Aber täglich spült noch immer alles Mögliche an. Was das alles sein kann, sehen Sie in der beeindruckenden Jutterei (Strandgutsammlung) von Kaap Skil. Im Film eine Bekanntschaft mit den Juttern von Texel und ihren herrlichen Geschichten.

FISCHERHÄUSCHEN

Für den einen ein Fest des Wiedererkennens und für den anderen eine überraschende Erfahrung.

Das Museum hat ein prächtiges Außengelände, auf dem der Besucher herrlich herum schlendern, dabei besondere Objekte anschauen und auch eines der Fischerhäuschen betreten kann. In den Häuschen geht man zurück in die Zeit zwischen 1930 und 1950. Für viele Besucher wird es ein Fest des Wiedererkennens sein. Das große Radio im Wohnzimmer, die gewolkte Emaille in der Küche, die Pumpe oben auf der Anrichte, die Bettstelle hinter den Türen, der Kohlenkasten neben dem Herd und der Aschenbecher auf dem Tisch. Das besondere an diesen Häuschen ist, dass man erlebt, wie die Menschen damals auf einer sehr kleinen Fläche lebten und man sieht, wie wohnen und arbeiten miteinander verwoben waren.

DIE MÜHLE TRAANROEIER

Wer nennt seine Mühle denn ‘Traanroeier’. Was ist das eigentlich, ein Traanroeier?

Die Mühle von Oudeschild kommt eigentlich aus Zaandam. 1902 wurde die Mühle dort abgerissen und hier wieder aufgebaut. Jetzt ist die Mühle nicht mehr aus Oudeschild und dem Museum weg zu denken. Die heutige Zeit und die Vergangenheit kann man in der Mühle Traanroeier sehen. Und auch, woher der seltsame Name her stammt.

FAHREN FÜR TEXEL

Man kommt mit der Fähre und man geht mit der Fähre. Aber so normal ist das eigentlich nicht. Die Ausstellung ‚Fahren für Texel‘ erzählt eine bewegte Geschichte von 100 Jahren Fährverbindung zwischen Texel und Den Helder.

Rund hundert Jahre schon wird die Fährverbindung zwischen Texel und Den Helder von der Texels Eigen Stoomboot Onderneming (TESO) unterhalten. Die Geschichte der TESO ist in der Ausstellung ‚Fahren für Texel‘ zu sehen. Eine informative Ausstellung, in der man mit großen Schritten vom ersten Dampfschiff zum letzten Doppeldeckerschiff schreitet.

DAS TAUCHBOOT VON KAPITÄN VERBEL

Wer traut sich, mit dem nervösen Kapitän Verbel einen Tauchgang unter Wasser zu machen?

Ein Tauchboot, mit dem man unter Wasser nach Wracks suchen kann. Das ist, was der nervöse Kapitän Verbel gemacht hat. Sein Tauchboot steht hier beim Museum. Er sucht Besatzungsmitglieder, um auf der Reede von Texel auf die Suche nach den Wracks der VOC-Schiffe gehen zu können. Traust du dir das Abenteuer zu?

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